Gerade wenn du denkst du hast es geschafft, du bist mit dem Thema durch, dich haut nichts mehr aus der Bahn – da holt dich alles ein. Schneller und heftiger als jemals zuvor.
Es gibt nichts auf der Welt, dass das auch nur ansatzweise ändern könnte und das wissen auch deine Freunde, doch sie geben sich Mühe: „lass dich nicht hängen“, „das wird schon“, „Kopf hoch“, „das Leben geht weiter“, …
Ganz ehrlich, ich habe das Gefühl das Leben bleibt stehen und lacht sich krank über meine peinlich kleinen Probleme.
Scheiße, in Berlin würde man sagen: „Dein Leben ist gefickt!“
Das Schlimme ist, auf der Suche nach Lösungen fährt man fest. Man dreht sich im Kreis. Egal was man versucht, man landet immerwieder bei den gleichen dämlichen Ansätzen. Ich weiß es gibt mindestens einen Menschen auf der Welt, dem ich für alles die Verantwortung gebe, auch wenn es so wahrscheinlich nicht stimmt.
Jeder Krieg, jede Krise hat seine Namen und dieser Name wird mich wohl in Gedanken noch eine ganze Weile beschäftigen.
Ablenkung. Keine Lösung, aber ein Mittel.
Hier eine Party, da ein Konzert, essen gehen mit Freunden, ein Date, ein One-Night-Stand, ein bisschen flirten und doch gibt es zwischen all der Ablenkung immerwieder diese Rückschläge.